, Pressemitteilung

Beck zieht Bilanz: „Viel für Karben bewegt und viel Arbeit vor uns“

Mario Schäfer, Stadtrat der Grünen und als freundlicher Zeitgenosse bekannt, sagte natürlich nicht nein, als er gebeten wurde, für ein CDU-Gruppenbild auf den Auslöser zu drücken. Der Fotograf musste etwas zurücktreten, um alle aufs Bild zu bekommen, als nach der letzten Stadtverordnetensitzung die 19-köpfige CDU-Fraktion mit ihren Magistratsvertretern in die Kamera lächelten. Ob es bei dieser Personalstärke der Union bleibt, entscheiden die Wähler am kommenden Sonntag.

Alles beim alten“ wird es definitiv nicht bleiben, denn neue Bewerber um ein ehrenamtliches Mandat werden ins Stadtparlament einziehen, während „Altgediente“ aus beruflichen oder anderen privaten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl antreten oder symbolisch einen der hinteren Plätze auf der Liste belegen. So verabschiedete CDUFraktionsvorsitzender Mario Beck die Stadtverordneten Markus Bender, Jürgen Hintz und Raif Toma, die zusammen über 60 Jahre in ehrenamtlichen Mandaten auf sich vereinen. Ihnen dankte Beck ebenso mit einem kleinen Präsent wie dem ausscheidenden FDP-Stadtverordneten und Ausschussvorsitzenden Oliver Feyl, einstmals Koalitionspartner der Union und auch darüber hinaus in vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Union und Liberalen verbunden.


Die letzte Zusammenkunft der Stadtverordneten und der Fraktion war für Beck auch eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen: „Wir haben in den letzten 5 Jahren sehr viel für Karben bewegt. Wir investieren stark in die kommunale Infrastruktur, von Feuerwehren, Kitas, Radwegen bis zum neu eröffneten Bike-Park – und das ohne neue Schulden und bei niedrigen kommunalen Steuern. Projekte wie der Glasfaserausbau sind nahezu abgeschlossen. Vor allem in den letzten Monaten wurden nochmal sehr große Themen gestemmt: Mit dem Kauf des Conti-Areals sichern wir Arbeitsplätze und schaffen die Rahmenbedingungen für weitere Ansiedlungen und Jobs. Die Entwicklung des Rechenzentrums in Rendel sorgt für außerordentlich hohe Grundstückseinnahmen für die Stadt, die wir in Teilen in den kommunalen Wohnungsbau investieren. Mit dem Erwerb eines Immobilienportfolios wurde die städtische Wobau leistungsfähig aufgestellt. Beispielsweise wurde die alte Döner-Bude am Selzerbachweg geräumt und Platz für ein Mehrfamilienhaus der Wobau geschaffen. Auch in den Neubaugebieten wird die Wobau zu den Bauherren gehören und damit einen Beitrag für bezahlbares Wohnen leisten.“


Ein Lob sprach Beck für die sachliche Zusammenarbeit innerhalb des Stadtparlaments aus. „Das demokratische Miteinander wird in Karben sehr gepflegt. Dazu trägt Bürgermeister Guido Rahn bei, der bei wichtigen Entscheidungen alle Fraktionen rechtzeitig ins Boot holt und informiert. Wir als Union stimmen auch Anträgen anderer Fraktionen zu, wenn gute Ideen vorgebracht werden. Wir hatten zu Beginn der Wahlperiode zugesagt, dass wir mit unserer vom Wähler verliehenen absoluten Mehrheit verantwortungsbewusst umgehen werden. Ich denke, diesem Anspruch sind wir gerecht geworden. Unabhängig vom Wahlausgang soll es bei diesem sach- und lösungsorientierten Umgang auf jeden Fall bleiben“, kündigt Beck an.


Bei aller Wertschätzung der überfraktionellen Zusammenarbeit sei klar sichtbar, so der Christdemokrat, dass die Stadt Karben mit „einer starken Union, klaren politischen Verhältnissen und einer stabilen Mehrheit für Guido Rahn“ gut gefahren sei. Keine Überraschung also, dass Beck sich diese stabile Mehrheit auch für die künftigen Aufgaben wünscht, von denen er die wichtigsten nennt: „Wir haben viel Arbeit vor uns. Seien es Firmenansiedlungen auf dem Conti-Areal oder die Schaffung weiteren Wohnraums. Wir wollen weiter in die Lebensqualität der Stadt investieren, vom Naturbad über die Fortsetzung der Nidda-Renaturierung bei Okarben bis zum neuen Sportzentrum am Bahnhof. Weitere Kita-Neubauten stehen an, ebenso wie neue Feuerwehrhäuser in Rendel, Roggau und Kloppenheim/ Okarben.“ Angesichts dieser Themenfülle, die das Leben der Karbener unmittelbar vor der Haustür betreffen, wünscht sich Beck eine höhere Wahlbeteiligung als die zuletzt erreichte von 58%. Wie viele CDU’ler auf dem nächsten Gruppenbild der neuen Fraktion abgelichtet werden und wer genau, das entscheiden nun die Wähler.