Heike Liebel wird neue Erste Stadträtin im Ehrenamt
„Wir bedanken uns bei Friedrich Schwaab, der in der Nachfolge von Otmar Stein das Amt des Ersten Stadtrats und damit des Stellvertreters des Bürgermeisters im Ehrenamt übernommen hat. Für eine Stadt in der Größenordnung Karbens ist das eine enorme Herausforderung, die er mit viel Engagement und Sachverstand gemeistert hat. Zugleich fordert dieses Ehrenamt sehr, und Gesundheit geht vor. Daher haben wir höchsten Respekt vor der Entscheidung von Friedrich Schwaab, sich aus dem Magistrat zurückzuziehen, und freuen uns, dass er uns auch ohne Amt weiterhin mit Rat und Tat unterstützen will“, schreibt CDU-Vorsitzender Mario Beck in einer Pressemitteilung.
Schwaab wohnt in Petterweil und gehört seit den 1990ern der Stadtverordnetenversammlung und zeitweise dem CDU-Vorstand an. Mit seiner sachlichen und besonnenen Art unterstützte er Bürgermeister Guido Rahn bei zahlreichen Projekten. Herzensanliegen waren ihm beispielsweise die Nidda-Terrassen oder die Sanierung der Sporthalle und des Albert-Schäfer-Hauses in seinem Heimatstadtteil Petterweil.
Beck weiter: „Unser Dank gilt Heike Liebel, dass sie sich bereit erklärt hat, als Stellvertreterin des Bürgermeisters zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Aktuell hat sie bereits die Sonderaufgabe als Ansprechpartnerin und Koordinatorin des Magistrats rund um die Aufnahme der Kriegsvertriebenen aus der Ukraine.“
Früher leistete sich Karben zwei hauptamtliche Stadträte. Heute arbeiten alle Stadträte über die Parteigrenzen hinweg ehrenamtlich, einschließlich der Position des Ersten Stadtrats. „Das ist Menschen wie Gerd Hermanns, Otmar Stein, Friedrich Schwaab und nun Heike Liebel zu verdanken, die sich in besonderer Weise für unsere Stadt einbringen,“ lobt Beck.
Die CDU-Fraktion hat Liebel einstimmig für das Amt benannt. Liebel ist 57 Jahre alt, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und gelernte Bankkauffrau. „Ich freue mich, Guido Rahn als Stellvertreterin unterstützen zu dürfen. Wir sind im gesamten Magistrat parteiübergreifend ein gutes Team. Gemeinsam werden wir die anstehenden Aufgaben stemmen,“ so Liebel.