CDU Karben
Donnerstag, 23.2.2012

Bürgerprogramm der
Christlich Demokratischen Union Karben
für die Wahlperiode der Stadverordnetenversammlung 2011 bis 2016

Wirtschaft: Unsere Standortvorteile besser nutzen

Viel getan…

Mit der Ernennung des ehrenamtlichen Stadtrats Otmar Stein zum Wirtschaftsdezernenten hat Bürgermeister Guido Rahn das Thema Wirtschaftsförderung aus dem Schattendasein rausgeholt und ihm den Stellenwert gegeben, den es verdient. Durch seine langjährige Tätigkeit sowohl in der Kommunalpolitik als auch in der Geschäftsführung und im Vorstand der König+Neurath AG bringt Otmar Stein optimale Voraussetzungen für diese Aufgabe mit.

Erste Ergebnisse seines Engagements ist die verstärkte Kontaktpflege zu den Karbener Gewerbebetrieben, die verstärkte Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Wetteraukreises und ganz konkret der Erwerb einer Gewerbeerweiter-ungsfläche angrenzend an das VDO-Werk. Dieser Ankauf war dringend notwendig, da mangels Weitblick und Vorsorge des Vorgänger-Magistrats bis dato keinerlei neue Gewerbefläche in Karben zur Verfügung stand. Interessierte Firmen, die hier Arbeitsplätze ansiedeln wollen, mussten ebenso abgewiesen werden wie mindestens zwei Karbener Betriebe, die mangels Erweiterungsmöglichkeiten mit ihren Arbeitsplätzen und Steuerzahlungen in die Nachbarschaft abgewandert sind. Damit ist jetzt Schluss! Erste Interessenten für die neu erworbene Fläche sind bereits vorhanden.

… viel zu tun

Durch unsere Lage vor den Toren Frankfurts - im pulsierenden Ballungsraums Rhein-Main - werden wir besser als in den letzten 10 bis 15 Jahren in Karben geschehen unsere Standortvorteile nutzen. Kommunen wie Bad Vilbel, Eschborn oder Wölfersheim machen es uns vor.

Durch eine gezielte Ansiedlungspolitik wollen wir weitere wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen und unser Gewerbesteueraufkommen ausbauen. Beides - Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für die städtische Infrastruktur - stärkt Karben nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern auch als attraktive Wohngemeinde.

Voraussetzung für eine prosperierende lokale Wirtschaft sind verlässliche Rahmenbedingungen sowohl für bestehende als auch neue Betriebe. Neben einer effizienten Verwaltung mit der Wirtschaftsförderung als zentralem Ansprechpartner für alle Anliegen der Unternehmen gehört dazu unsere Zusage, dass die Gewerbesteuerhebesätze in Karben nicht erhöht werden.

Insbesondere wollen wir kleine und mittelständische Unternehmen als Hauptträger unserer Steuereinnahmen stärken. Bei öffentlichen Ausschreibungen werden wir daher verstärkt örtliche Unternehmen in die Angebotslegung einbinden - im Sinne der Steuerzahler steht bei der Vergabe die Wirtschaftlichkeit natürlich weiterhin im Vordergrund.

Auch bei Neuansiedlungen setzen wir vornehmlich auf den Mittelstand. Industrielle Großansiedlungen bergen Risiken wie konjunkturelle Abhängigkeiten und werden ohnehin eher die in unserer Nachbarschaft vorhandenen, großräumigen ehemaligen Militärflächen (z.B. Friedberg und Hanau) nutzen.

Vorrangig werden wir Gewerbeflächen verkehrsgünstig an der B3 entwickeln, wie zum Beispiel im "Spitzacker" Okarben und im Bereich der Baumschule an der B3 Richtung Berufsbildungswerk.


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